Wem hilft INPP?

INPP hilft Kindern (und Erwachsenen), denen der ganz normale Alltag deutlich mehr Kraft und Anstrengung abverlangt, als er sollte. Sie müssen in vielen Situationen Restreaktionen frühkindlicher Reflexe kompensieren. Das bedeutet, sie benötigen Kraft und Aufmerksamkeit für Prozesse, die eigentlich automatisiert ablaufen.

Anzeichen, die auf diese Problematik hindeuten, sind:    

  • Konzentrationsschwierigkeiten, schnelle Ablenkbarkeit
  • Reizüberflutung
  • extreme Sensibilität in verschiedenen Wahrnehmungsbereichen (z.B. Geräusch-, Licht-, Berührungsempfindlichkeit)
  • emotionale Instabilität (Ängste/Phobien, Wutausbrüche/aggressive Verhaltensmuster, Verweigerung
  • geringe Frustrationstoleranz 
  • Abneigung gegenüber Veränderungen
  • Schlafstörungen
  • Verdauungsstörungen, Bauchweh
  • häufige stressbedingte Kopfschmerzen
  • Bettnässen
  • Auffälligkeiten im Muskeltonus (Hypotonie, Hypertonie)
  • Grobmotorische Schwierigkeiten (Ungeschicklichkeit, Unfallneigung, unangemessene Kraftdosierung)
  • motorische Unruhe
  • Feinmotorische Schwierigkeiten
  • Schwierigkeiten bei die Körpermittellinie überkreuzenden Bewegungen
  • schnelle körperliche Erschöpfung
  • motorische Ängstlichkeit oder mangelnde Gefahreneinschätzung
  • Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten
  • Schwierigkeiten Strukturen zu erkennen und abzuspeichern („Planlosigkeit“)